NAME:

Michael Kersting

SPITZNAME:

“Michel”

REVIER:

Golfplatz

WUNSCH:

“herzlich sein mit der Familie, kommunikativ im Netzwerk, erfolgreich im Job, einstelliges Handicap”

Im beschaulichen Osnabrück, eine der 13 Städte in Deutschland, die sogar “Historic Highlights of Germany” genannt wird, wuchs er auf. Und ein Highlight ist es auf jeden Fall, wenn man ihn kennen lernen darf. Gut behütet von den Großeltern, machte Michael sich auf, um die Welt mit ihrem Wissen wie einen Schwamm aufzusaugen. Zuvor ging es aber immer noch schnell in den Garten. Dort wo Äpfel für Kinder noch auf den Bäumen wuchsen und man Karotten einfach aus der Erde ziehen konnte. An Wochenenden erkundete er dann die Großstädte. Was auch sonst, wenn Mama und Papa sich wieder auf einem Ärztekongress rumschlugen.

“Ich bin nicht der Unauffällige”

Irgendwann hatte er aber auch davon genug. Mit dem Abi in der Tasche ging es erst zum Bund. Danach zum Jura-Studium nach Münster. Doch die Lücke zwischen “Recht haben & Recht bekommen” war ihm dann doch zu groß. Es ging weiter auf der Reise durch den Wissenstank. Nächster Halt, Hotellerie und Gastronomie. Er absolvierte ein Studium und lernte, auf Kundenwünsche und Bedürfnisse einzugehen. Eine Art, die man ihm auch heute noch anmerkt. Zwar fällt er wahrlich auf, aber das keinesfalls negativ. Selten habe ich Menschen kennen gelernt, die einem wirklich gut zuhören und sich für viele Sachen begeistern. Allerdings sollte man ihm auch Zeit beim erzählen einräumen.

“Wein ist meine Leidenschaft”

Bei einer Weinagentur durfte er nicht nur kosten, sondern auch sein Wissen vertiefen. Die Verkostung gehört da natürlich mit dazu. Doch was ist schon ein guter Wein, ohne das passende Beiwerk. So ist es nicht selten, dass man Michael mit einer Zigarre oder einer schönen Pfeife begegnet. Er ist halt ein Genussmensch. Und das schätzt und liebt wohl auch seine Lebensgefährtin an ihm. Glücklicherweise durfte ich sie kennen lernen. Ich würde denken, das passende Gegenstück. Nach über dreieinhalb Jahren Fernbeziehung führte ihn sein Weg dann in die Rheinmetropole.

“Refugium für meine Seele”

Ruhe strahlt er aus. Außer … wenn es auf den Golfplatz geht. Denn auf 18 Loch kann man so manch eine Höhe und Tiefe erleben. Da kommt der entspannende Spaziergang, mit Hund und Frau gerade richtig. Vielleicht solltet ihr euch dann doch einmal überlegen, ob ihr Michael nicht lieber beim Spaziergang begleitet.
Ach und wer Probleme mit seinen Rechnungen hat kann ihm diese gerne einmal schicken. Denn mittlerweile hat er weder was mit dem Hotelwesen, noch mit Wein zu tun. Nun ist er bei einem Inkasso-Büro.

 

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NAME:

Enno Schummers

SPITZNAME:

“Enno, was sonst”

REVIER:

Düsseldorf, Base_Camp Berlin

WUNSCH:

“Ich möchte/werde gründen”

Eigentlich braucht er sich Namen nicht merken. Schließlich lebt Enno, ja so ist sein richtiger Name, ein stückweit in der digitalen Welt. Und da gibt es Netzwerke, die einem den Namen schon ausspucken. Aber der Weg dahin war weit.

“Ich sollte eigentlich Ingenieur werden”

Aufgewachsen ist Enno in Straelen, am linken Niederrhein. 15.000 Einwohner. Nicht gerade die Weltstadt, aber schön war es trotzdem. Vor allem war man schnell in Holland. Nur 5 km mit dem Fahrrad. Da lohnte es sich doch, den ein oder anderen Weg über die Grenze anzutreten. Vor allem, da der Weg für Enno eh schon klar schien. Die ganze Familie ergriff einen Ingenieursberuf.
So verwunderte es auch nicht, dass man Enno die ersten 4 Semester seines Lebens an der RWTH Aachen fand. Doch irgendwann ging in der Elektrotechnik das Licht aus.

“Ich möchte einfach kommunizieren”

Das merkt man ihm an. Egal ob man ihm auf Twitter und Facebook folgt, oder einfach nur mit ihm beim Kaffee sitzt. Enno hat wahrlich viel zu erzählen. Von Aachen ging es nach Venlo, International Marketing studieren, dann noch Köln, um das ein oder andere Startup zu besuchen. Die Projekte wurden größer und das Kontaktnetzwerk erweiterte sich.
Bei studivz ließ man ihn nicht rein, doch bei spickmich.de öffnete man ihm jede Tür. Über Wer kennt Wen ging es zu Bertelsmann und ins Silicon Valley. Dann wartete auch noch Sabine Christiansen. Aber was er da gemacht hat, erzählt er euch besser selber.

“Irgendwann werde ich was gründen”

Einmal stand er schon kurz davor, wäre da nicht die Finanzkrise gekommen. Die Zeit wurde knapp und irgendwie musste man ja an Geld kommen. Der Gedanke, ein Startup zu gründen wurde verschoben und es ging auf Unternehmensseite. Gunnar Bender, heute bei Facebook, damals E-Plus empfing ihn mit offenen Armen. Heute ist Enno daheim in einer nicht kleinen digitalen Welt von Marken. Und ich glaube, da fühlt er sich ziemlich wohl.

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NAME:

Frank Dopheide

SPITZNAME:

“Stuhlmann”

REVIER:

Markenwelt

WUNSCH:

“Ich habe 1 Million Wünsche”

Hoch über den Dächern der Stadt, sitzt er unter seinem Sonnenschirm. Stop, falsche Geschichte. Hoch über den Dächern der Stadt, sieht er noch den Staub aus den Zechen hochsteigen. Stop, auch falsche Geschichte.

Fangen wir besser anders an. Frank Dopheide ist Markenexperte. Das merkt man nicht nur wenn man mit ihm spricht, sondern auch, wenn man die Räumlichkeiten seiner Firma, Deutsche Markenarbeit in Düsseldorf betritt. Hoch über den Dächern der Stadt. Aber bis es soweit kam, nahm Frank “Stuhlmann” Dopheide, so manch anderen Weg auf sich. Der Name “Stuhlmann”, der ihm übrigens von ein paar alten Weggefährten zu seiner Zeit als GREY Chairman verliehen wurde ist fest gesetzt.

“TuS Garath gegen TSV Benrath”

Aber Dopheides Karriere begann nicht direkt in einer Werbeagentur, sondern mit einem Studium an der Sporthochschule in Köln. Schwerpunkt Journalismus. Zuvor vertrieb er sich die Zeit als Rettungsschwimmer an der Nordsee. Klar, dass sich das ein Diplom-Sportlehrer nicht entgehen lässt. Doch dann wurde es langsam ernst. Es ging weiter zu Spiess Ermisch Abels und GREY.

“Die Freiheit nehm ich mir”

Und das, obwohl die Karte gar nicht im Salzwasser funktioniert hätte. Die Geschichten sind endlos, die Frank Dopheide erzählen könnte. Denn erlebt hat er so einiges, das merkt man schnell. Von GREY ging es damals zu BMZ, wo er Geschäftsführer wurde.  6 Jahre später dann wieder zu GREY, wo er Nachfolger von Bernd M. Michael und somit Chairman wurde. Er war in der über 50-jährigen Geschichte der erste Kreative, als Chairman an der Spitze der Agentur.

Man könnte das Ganze noch ein wenig weiter führen. Berufung in das Global Creative Board, Gewinn eines Cannes Lions, schreiben eines Kinderbuches, “Die Strahler”.

“Als der Rentenbescheid kam wusste ich, du musst was anderes machen” 

1.1.2011 Gründung Deutsche Markenarbeit. Und seit dem sitzen wir hier zusammen und betreuen unsere Kunden. Machen Markenanalysen, Konzepte und besuchen ab und an mal unseren Lieblingsmetzger Ludwig. Achja und der Blick, ist auch nicht schlecht.

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NAME:

Sascha Hüsing

SPITZNAME:

“Hobbbes”

REVIER:

Bahn

WUNSCH:

Neben der familiären Gesundheit? Noch ganz viele Menschen kennen zu lernen.

Er lebt im beschaulichen Siebengebirge. Abseits von schnellen Datenautobahnen. Dort, wo man den Schnee noch fallen hört. Und trotzdem hat er eine große Affinität zu digitalen Themen.
Aufgewachsen bei Bonn im Rheinland, hat er eigentlich sein gesamtes Leben dort verbracht.

“Den Rhein habe ich nie verlassen, nur einmal ging ich ganz kurz fremd.” 

Da verschlug es ihn nämlich an den Main. Aber er sollte schnell wieder zurück kommen. Vor allem die Landschaft, die Mentalität und die Nähe gefallen ihm. Es scheint alles so einfach, vor allem, da es kaum noch Grenzen gibt. Die Kommunikation bestimmt sein Geschäft und ist eine ständige Frage die ihn treibt.

“Was machen eigentlich andere Menschen? Womit beschäftigen sie sich.” 

Wer mit Sascha “Hobbbes” Hüsing das erste mal zusammensitzt wird vielleicht ein wenig überfordert sein. Nicht, weil Hobbbes, so heisst er auch auf Twitter, aufdringlich ist, sondern weil er so viel zu erzählen hat. Er ist halt ein Netzwerker. Täglich pendelt er mit dem Zug. Verfolgt man ihn auf Twitter, Foursquare oder Facebook, dann wundert man sich manchmal schon, wo er sich überall an einem Tag aufhält. Von Siegburg, nach Frankfurt, schnell nach Düsseldorf und ab nach Berlin. Nicht ungewöhnlich. Doch die ganze Fahrerei hilft ihm auch abzuschalten, wenn er sich nicht gerade wieder mit Leuten von der Deutschen Bahn unterhält.

Wer ihn mal treffen oder kennen lernen möchte, sollte ihn anschreiben, oder einfach mal Bahn fahren. Die Wahrscheinlichkeit ihn zu treffen ist jedenfalls gegeben.

 

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NAME:

Andreas Cüppers

SPITZNAME:

“Cüppi”

REVIER:

Borussia-Park, Presse-Tribüne

WUNSCH:

Nationalmannschaft der Kommentatoren

Die Bolzplätze in der Heinsberger-Region waren seine Heimat. Doch schnell musste er feststellen

“Meine Beine reichten einfach nicht aus”

Aus der Weltstadt Heinsberg, das  ist übrigens da, wo ständig Stau ist, ging es nach Köln. Andreas Cüppers studierte Sport mit dem Schwerpunkt Kommunikation und Medienwissenschaften.

“Mein Mundwerk hatte Potenzial”

Sein Studium legte ihm den Grundstein für seine heutige Tätigkeit. Denn schon damals erkannten auch die Leute in seinem Umfeld, dass dieser Herr die Leute unterhalten kann. Vom Reporter und Kommentatoren da sein der Kreisliga Sportplätze ging es ins Radio. Der Radiosender 100,5 sicherte sich  seine Stimme und setzte ihn fortan auf die Tribünen der Bundesligisten. Im Borussia-Park hat er seitdem einen Platz sicher.

“Man trägt zu den Geschichten bei, die hier geschrieben werden”

Und davon gab es so einige. Vor allem den Gladbacher Fans ist eine Geschichte gut in Erinnerung geblieben. Ihr kennt nicht das Tor von Roberto Colautti in der Saison 08/09? Dann hört mal schnell rein. Hier entlang. Gänsehaut garantiert.

Diese Momente sind für Andreas Cüppers etwas ganz besonderes. Und das merkt man auch, wenn man sich mit ihm unterhält. Dann öffnen sich die Augen, die Stimme fährt hoch und der Enthusiasmus schießt ihm ins Gesicht.

Ich denke, wir werden von diesem Herren in Zukunft noch häufiger hören. Und zumindest wenn ihr die Borussia in Gladbach verfolgt, begegnet er euch auf jeden Fall.

Ihr findet ihn übrigens auch hier auf Facebook.

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Artur Stoller

SPITZNAME:

“Mr Wahnsinnig”

REVIER:

Die Lausward

WUNSCH:

Neben Gesundheit? Einen Golfplatz vom ersten Spatenstich an bauen und begleiten.

Wer ihm auf der Golfrunde begegnet, sollte sich mit Beschwerden über den Platz lieber zurückhalten. Macht man das, ist er ein ganz netter Typ. Offen, freundlich, hilfsbereit. Das liegt wohl auch an seiner Vergangenheit.
Im Kaukasus wuchs er auf. 22 Jahre lebte er dort mit seiner Familie, die vor vielen Generationen aus dem Fränkischen dahin auswanderte. Er war ein richtiges Dorfkind. Die Mutter war zu der Zeit Lehrerin, was ihm die Möglichkeit eröffnete studieren zu gehen. 6 Semester Pädagogik und Psychologie.

Doch recht schnell merkte man, dass man dort, wo man lebte, keine Zukunft mehr hat. Man ging zurück nach Deutschland, wo er seitdem die anderen 22 Jahre seines Lebens verbrachte.

“In Russland hätte ich 25 Jahre gebraucht um ein Auto zu kaufen, hier brauchte ich 3 Monate.” 

Zuerst belegte er einen Sprachkurs und meldete sich kurz drauf in der Fachhochschule an. Doch auch damals gab es schon eine begrenzte Zahl an Studienplätzen. Für ihn war leider kein Platz. Da er schon immer gearbeitet hatte heuerte er an einem Golfclub an. Handwerklich begabt war er ja, hatte er doch immer mit seinem Vater alles zusammengebaut. Ersatzteile gab es in Russland nämlich nicht. In der Hummelbachaue erlernte er das Handwerk eines Greenkeepers. Vom Platzarbeiter bis zum Vorarbeiter in einem Jahr.

Doch schluss war noch lange nicht. 2006 kam Artur Stoller zur schönen Lausward. Sie suchten einen Mechaniker.Ein Jahr nach seiner Anstellung gaben sie nur noch 10% im Vergleich zum Vorjahr für die Reparaturen aus. Kurze Zeit später wurde er Head-Greenkeeper.

“Da war ich mächtig stolz.”

Das darf man glaube ich auch sein, wenn man 15 Jahre zuvor nur mit einem Koffer und 200DM nach Deutschland kam.

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Axel Kopp

SPITZNAME:

“Axel”

REVIER:

Kulturszene

WUNSCH:

Irgendwas mit Kultur und Social Media

Heilbronn, Heidelberg, Australien, Heidelberg, Mainz, Dortmund, Ludwigsburg, Berlin, Stuttgart, Düsseldorf

Stopp, stopp, stopp, ganz langsam. Axel hat viel zu erzählen. Alles begann in Heilbronn. In heimischen Gefilden wuchs er auf. Die Eltern hatten den Traum eines jeden Kindes. Eine Bäckerei. Täglich frische Brötchen und Plätzchen

“Das wird ständig romantisiert”

Denn so wie man es sich immer vorstellt ist es dann doch nicht. Natürlich gibt es mal leckere Plätzchen. Aber dann doch eher “Gutes von gestern” anstatt “Frisches von heute”. „Nix verkomma lasse!“, sagt man in Schwaben.
Nach dem Abi ging es dann nach Heidelberg zum Zivi. Zum Zivi in die Psychiatrie. Das frühe Aufstehen war hart, die Arbeit aber spaßig. Wenn man sich so mit Axel unterhält, dann merkt man schnell, dass in seinem Kopf ganz viele Dinge vorgehen. Vermutlich auch, weil er einfach schon so viel gesehen hat.

Nach dem Zivi ging es 11 Monate durch Australien. “Ich dachte, dass ich danach wissen würde, was ich machen soll.”

Er startete ein VWL-Studium, „ein Orientierungsstudium“. Ein Lächeln auf seinen Lippen. Jedoch merkte er recht schnell, dass er doch etwas mit ein wenig mehr Kreativität sucht. Er bewarb sich an der FH Mainz als Mediendesigner und in Hildesheim für kreatives Schreiben. Ohne Erfolg. Er ging nach Dortmund: Angewandte Literatur und Kulturwissenschaften. Kein Design, aber wenigstens bisschen kreativ. Und nach dem Bachelor gab’s was Handfestes: den Master in Kulturmanagement in Ludwigsburg.

Nach den Lehrbüchern erwartete ihn das wahre Leben: die Deutsche Oper Berlin und das Renitenztheater in Stuttgart. Man sammelte Erfahrungen.
Und dann weiter nach Düsseldorf. „Hier wende ich nun alles an, was ich in meinem bisherigen Leben gelernt habe.“ Sagt er. Wieder mit einem Lächeln. Bei der IHK *hust*.

Ich kann euch sagen, es macht wirklich Spaß, sich mit Axel mal in Ruhe über ein paar Dinge zu unterhalten. Interessante Ansätze. In seiner Freizeit lebt er im damenundherren und seit Neuestem ist er der Veranstalter der Düsseldorfer PechaKucha.

 

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Gregor Gründgens

SPITZNAME:

“GG”

REVIER:

Harley // Eifel

WUNSCH:

Unabhängigkeit im materiellen Sinne

Goethes Faust, Hamlet. Sie alle wurden in dem Schauspielhaus in Düsseldorf schon aufgeführt. Und dabei waren es nicht nur die Stücke, die den Besuchern und Bewohnern der Stadt in Erinnerung geblieben sind. Es waren auch die Intendanten, die gesamtverantwortlichen Geschäftsführer und künstlerischen Leiter, die diesen Ort prägten. Nachdem Gustaf Gründgens 1947 die Generalintendanz im Düsseldorfer Schauspielhaus übernahm, war Gregor Gründgens wohl noch gar nicht geplant. Und doch, sollte der Name Gründgens für viele in Erinnerung bleiben.

Auch wenn er selber nie auf der Bühne des Schauspielhauses stand, fühlt er eine tiefe Verbundenheit. Schließlich steht auch sein Name auf dem Straßenschild, dem Stadtplan, der Google Map. Die Fähigkeiten und die Bedeutung bewundert er noch heute. Schließlich ist Gregors Vater der Halbbruder von Gustaf Gründgens, dem die Stadt diesen Platz gewidmet hat. Doch trotzdem schlug Gregor Gründgens andere Wege ein.

Ein witziger, kreativer und unterhaltsamer Mensch. Gepaart mit einer großen Vernunft und Strukturiertheit. Da wundert es nicht, dass der Weg und das Ziel ein anderes war. Nachdem er in Birkesdorf, dem größten Stadtteil von Düren geboren wurde, verschlug es ihn nach der Schule und dem Studium nach Köln. Die andere schöne Stadt am Rhein entdeckte er, als er seinen ersten Job im Marketing bekam. Es begann eine sehr business und performance orientierte Karriere, die ihn für großen Marken arbeiten ließ und lässt. Aber eine seiner Lieblingsmarken wartet zu Hause auf ihn in der Garage. Denn hätte er nicht mit mir auf dem Gustaf-Gründgens-Platz gestanden oder den Bürostuhl hüten müssen, so wäre er vermutlich mit seiner umgebauten Harley Davidson “Nighttrain” durch die Eifel gefahren.

“Da siehst du erst einmal, wie schön Deutschland ist.” 

Auf wunderbaren Straßen, zwischen Weinbergen und blühenden Landschaften, schaltet auch die Person Grgeor Gründgens am liebsten ab. So wie man halt abschalten kann, wenn hinter einem der Auspuff einer Harley “röhrt”. Aber das brauch so ein “männlicher” Familienmensch dann auch. Wer nun gerne noch die Definition eines “männlichen Familienmenschens” hätte, der macht am besten auch mal einen kleine Spritztour in die Eifel. Da wird man ihn bei schönem Wetter sicherlich hören.

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Markus Sekulla

SPITZNAME:

“Krawattenträger”

REVIER:

Rathaus, Unterbacher See

WUNSCH:

Erfolgreicher Familienvater

Nein, es hätte ihn wirklich schlimmer treffen können. Erst vor kurzem stand die Fortuna dort auf dem Balkon und hunderte von Menschen standen dort, wo er nun steht. Auch der Hoppeditz erwacht hier Jahr für Jahr. Für jeden was besonderes, auch wenn man nicht aus Düsseldorf kommt.

Denn Markus Sekulla ist gebürtiger Hannoveraner. 20 Jahre lebte er dort, bevor es ihn über Osnabrück nach Asien verschlug. Dort studierte er 1 Jahr Sinologie. “Chinawissenschaften” / “Chinakunde”. Danach arbeitete er noch 2 Jahre in Peking und Kuala Lumpur.

Mich interessierte es einfach

Aber irgendwann wurde ihm auch die Pekingente zu viel und er kehrte zurück nach Osnabrück. Und wie sollte es auch anders kommen. Denn auf Hannover, Osnabrück, Peking, Kuala Lumpur und Tianjin folgt bekanntlich Düsseldorf. Die wunderbare Stadt am Rhein.
Und er bekam sogar da einen Platz, wo man sich selbst für Geld kein Büro mieten könnte. Am Marktplatz, mitten im Rathaus sitzt Markus Sekulla seit dieser Zeit. Bewegt von digtalen Themen, schaut er, was sich um ihn und um die Stadt bewegt. Wer ihn mal treffen möchte, sollte entweder mal im Woyton am Marktplatz, oder Abends am Unterbacher See joggen gehen. Dann stehen die Chancen gut, um über Chinesische Geschichte, Social Media und Düsseldorf sprechen zu können. Und was es mit dem “Krawattenträger” auf sich hat, erklärt er euch am besten selber.

P.S. Ich hoffe, Google Translate kann gut ins Chinesische übersetzen.

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Friedhelm Topp

SPITZNAME:

“Töppi”

REVIER:

Der heimische Balkon

WUNSCH:

Gesundheit für die Familie

Wenn Kinder über Helden sprechen dürfen, dann ist es nicht zu selten der Opa, der Erwähnung findet. Opas sind einfach cool. Und wenn man dann noch über Marken schreibt, denen man einfach so auf der Straße begegnen kann, dann gehört in meinem Fall mein Opa einfach dazu. Auch wenn gesagt werden muss, dass ihr um meinen Opa zu treffen schon nach Dortmund fahren müsstet. Noch dazu müsstet ihr einen Platz auf seinem Balkon ergattern. Doch da ist entweder nur Platz für mich oder Oma …

Ich weiß nicht wie es euch geht, aber wenn man seinen Opa so erzählen hört, dann fragt man sich wirklich, ob man so viel erleben kann. Vor allem ganz ohne Facebook, Blogs, Twitter und Co. Einige Jahre arbeitete mein Opa unter Tage. In Deutschland und Frankreich. Danach ging es in die Stahlgiesserei. Einige mögen vielleicht noch Hoesch kennen? Damals hießen die noch Hütten Union. Hier arbeitete er zunächst als “Former”, bevor er nach knapp 15 Jahren “Vorarbeiter” wurde. Ab 1951 arbeitete er dort und stand fast Tag für Tag an den Hochöfen.

Und das alles für 1,51 DM / Stunde

Aber wo ein Opa ist, darf natürlich auch die Oma nicht fehlen. Während man sich heute zum Beispiel über das Internet, in der Disko oder sonst wo kennen gelernt, war es damals unter anderem der Gesangsverein. Die Damen traten damals in einem Altersheim auf. Dort fand ein Mandolinenspiel statt. Und schon sprang der Funke über.

Und wenn man die beiden so auf dem Balkon betrachtet, dann könnte man meinen, es war gestern, als Oma sich bei Opa auf den Schoß setzte.

 

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